Versicherungs-News

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Aktuelle News

Wohngebäudeversicherungen: ein Fünftel top, ein Zehntel Flop
Feuer, Leitungswasser, Stürme und Hagel können Wohngebäude schwer beschädigen oder sogar zerstören, weshalb eine Versicherung gegen diese Risiken für Eigenheimbesitzer hierzulande guter Standard ist – bestenfalls mit einer Deckung für Elementargefahren wie etwa Starkregen und Überschwemmung. Dass man beim Abschluss nicht nur auf den Preis achten sollte, unterstreicht ein Wohngebäudeversicherungs-Rating des renommierten Analysehauses Franke und […]
Nachfolger für Riester: 2027 startet das Altersvorsorgedepot
Die Riester-Rente hat die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt, ihre Verbreitung ist in den letzten Jahren gesunken. Großen Anteil daran hat die obligatorische 100-prozentige Beitragsgarantie, die kaum eine rentierliche Geldanlage zulässt. Für die ab dem 1. Januar 2027 verfügbare Nachfolgelösung namens Altersvorsorgedepot hat der Gesetzgeber daher mehr Freiheiten vorgesehen: Garantien können zwar in Höhe […]

Von „Sonstiges“ zur eigenen Assetklasse: Rechenzentren

Im Zuge des KI-Hochlaufs werden immense Serverkapazitäten benötigt, allerorten sprießen daher momentan neue Rechenzentren aus dem Boden. Mittlerweile haben sie den Status einer vollwertigen Assetklasse im Gewerbeimmobiliensegment erreicht, sodass das Beratungsunternehmen Colliers eigene Zahlen für die zuvor unter „Sonstiges“ geführten Data Center ausweist. Und die haben es in sich: Während Logistik- und Industriegrundstücke oft für dreistellige Quadratmeterpreise zu haben sind, kommen Flächen für Rechenzentren auf bis zu 3.000 Euro.

„Da, wo die anderen Assetklassen aufhören, fangen Data Center erst an“, bringt Katja Caspers, Senior Consultant bei Colliers, die Entwicklung auf den Punkt. Im vergangenen Jahr wurde mit Rechenzentren und dafür designierten Grundstücken in Deutschland ein Transaktionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro erzielt, etwa 5 Prozent des Gewerbeimmobilien-Gesamtvolumens von 25,2 Prozent. Den Löwenanteil machten Grundstücksdeals aus, bestehende Data Center steuerten nur rund 140 Millionen Euro zum Umsatz der Neu-Assetklasse bei. Der Hauptgrund für die hohen Quadratmeterpreise liegt in den speziellen Anforderungen, die Rechenzentren stellen: hohe, möglichst günstige Strommengen werden benötigt, ebenso eine unkomplizierte Anbindung an sogenannte Cloud-Availability-Zonen, und das Baurecht muss passen.